Bundeskongress des NtM in Berlin 22./23.06.2013

NtM-Bundeskongress 2013 im Bundestag

NtM-Bundeskongress 2013 im Bundestag

Bundeskongress des Netzwerkes türkeistämmiger MandatsträgerInnen am 22. und 23. Juni 2013 in Berlin

Das NtM traf sich am 22. und 23. Juni 2013 zum 18. Bundeskongress in Berlin. Am ersten Tag des Kongresses lud die Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert (SPD) das Netzwerk in den Bundestag ein. Rund 40 MandatsträgerInnen aus der ganzen Republik hatten die Möglichkeit sich zu den Themen NSU, die schweren Ausschreitungen in Istanbul bzw. in der Türkei, interkulturelle Öffnung wie auch Flüchtlingspolitik auszutauschen. Die NSU Untersuchungsausschussmitglieder, Aydan Özoğuz MdB (SPD) und Serkan Tören MdB (FDP), hatten die Möglichkeit ihre Erfahrungen aus dem Ausschuss mit den MandatsträgerInnen zu teilen. Die Berliner Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat, stellte die Arbeitsmarkt- und Integrationspolitischen Instrumente dar und berichtete von Leuchtturmprojekten in Berlin.

NtM (Murat Kalmış, Filiz Demirel, Ergun Can) zu Gast bei Herrn Hüseyin Avni Karslıoğlu, dem türkischen Botschafter  in Berlin

NtM (Murat Kalmış, Filiz Demirel, Ergun Can) zu Gast bei Herrn Hüseyin Avni Karslıoğlu, dem türkischen Botschafter in Berlin

Die sehr konstruktive Atmosphäre des ersten Tages resultierte in einer Resolution zur Gewalt in der Türkei. Die verabschiedete Resolution konnte im Anschluss dem türkischen Botschafter, Hüseyin Avni Karslıoğlu, beim Empfang des NtM in der türkischen Botschaft übermittelt werden (https://ntmdeutschland.files.wordpress.com/2013/07/resolution-ntm-bundeskongress-2013-in-berlin_22-06-2013.pdf).

Am Folgetag war das NtM zu Gast bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Die Gäste wurden vom Vorsitzenden des Kulturausschusses und Mitglied der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde, Dr. Sergey Lagodinsky, begrüßt. Ferner nahmen teil: Mike Delberg, vom Vorstand der Initiative Schalom e.V., Alexander Hasgall und Dr. Jessica Schmidt-Weil vom Vorstand des Arbeitskreises Jüdischer SozialdemokratInnen sowie Samuel Urbanek, Kulturmanager und treibende Kraft hinter zahlreichen interkulturellen Projekten.

Im Mittelpunkt der Gespräche stand Erfahrungsaustausch zu den Themen Rechtsextremismus und Antisemitismus und Diskriminierung von Minderheiten. Erörtert wurden auch die Möglichkeiten für gemeinsames Handeln. Grundkonsens ist eine stärkere Vernetzung des NtM und aktiven jüdischen Vertretern und Funktionsträgern. Diesbezüglich plant das NtM bei einem weiteren Treffen in naher Zukunft die Ausarbeitung eines Konzeptes der gemeinsamen Ziele.

Der nächste Bundeskongress ist Anfang nächsten Jahres geplant.

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